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Interessantes zum Wasserbett - Die häufigsten Fragen unserer Kunden

  1. Gesundheit und Schlafkomfort
    1. Welche Vorteile bringt der Schlaf auf einem Wasserbett?
    2. Wird mir im Wasserbett schwindelig oder kann ich seekrank werden?
    3. Sollten Matratzen denn nicht so hart wie möglich sein?
    4. Wird mein Partner durch meine Bewegungen im Wasserbett nicht gestört?
    5. Machen Wasserbetten Geräusche?
    6. Kann man aus Wasserbetten bequem ein- und aussteigen?
    7. Schwitzt man mehr auf einem Wasserbett?
    8. Kann die Härte der Wassermatratzen reguliert werden?
    9. Können Kinder in Wasserbetten schlafen?

  2. Zur Wasserbett-Technik
    1. Kann ein Wasserbett in mein vorhandenes Bettgestell eingebaut werden?
    2. Welche unterschiedlichen Arten von Wasserbetten gibt es?
    3. Wie wird die Wellenbewegung im Wasserbett gedämpft?
    4. Kann die Dämpfung der Matratzen nachträglich reguliert werden?
    5. In welchen Größen sind Wasserbetten erhältlich?
    6. Wie schwer ist eigentlich ein Wasserbett?
    7. Enthält der Kunststoff der Wasserbettenfolie Schadstoffe?
    8. Wie funktioniert die Heizung der Wasserbetten?
    9. Wie steht es um Elektrosmog und Stromkosten?
    10. Muss ich das Wasser einmal im Jahr wechseln?
    11. Ist eine spezielle Hausrat-Versicherung für ein Wasserbett notwendig?

  3. Zur Haltbarkeit und Garantie
    1. Wie lange halten Wasserbetten eigentlich?
    2. Können Wasserbetten auslaufen?
    3. Kann ein Wasserbett beschädigt werden?
    4. Welche Garantie wird auf ein Wasserbett gegeben?
    5. Kann eine Beschädigung repariert werden?
    6. Können Wasserbetten auslaufen oder durch Haustiere beschädigt werden?
    7. Kann ein Wasserbett platzen, wenn meine Kinder darauf herumtoben?
A. Gesundheit und Schlafkomfort

1. Welche Vorteile bringt der Schlaf auf einem Wasserbett?
Wasserbetten sind aus verschiedenen Gründen die optimale Lösung für einen erholsamen Schlaf:
  • optimale Entlastung der Bandscheiben
    Je weniger Druck auf die Bandscheiben während des Schlafes ausgeübt wird, desto besser ist deren Versorgung mit Nährstoffen. Dadurch werden Schäden an den Bandscheiben, die durch eine Unterversorgung verursacht werden, deutlich weniger wahrscheinlich.
  • gleichmäßige Verteilung des Auflagedruckes auf die gesamte Liegefläche
    Druckpunkte, die durch eine zu harte Matratze entstehen, führen zu einem Durchblutungsstop der entsprechenden Körperstellen. Um dies zu verhindern, dreht man sich im Schlaf automatisch. Da solche Druckpunkte im Wasserbett nicht entstehen können, wechselt man die Schlafposition im Wasserbett deutlich seltener, dadurch wird der Schlaf weniger oft gestört.
  • entspannende Wärme
    Wasserbetten sind durch ihre Heizung an das individuelle Temperaturempfinden optimal anpassbar und zwar für jede Bettseite getrennt. Bereits beim Schlafengehen hat das Bett eine angenehme Temperatur.
  • Hygienische Matratzenoberfläche
    Die Stoffauflage eines Wasserbettes ist in der Waschmaschine waschbar. Damit ist ein Wasserbett die für Allergiker beste und hygienischste Lösung überhaupt, da es keine einzige Stelle gibt, in der sich Hausstaubmilben halten können.
  • Lange Lebensdauer
    Die Lebenserwartung eines Wasserbettes ist relativ hoch. Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen ändern sich die Liegeeigenschaften einer Wassermatratze im Laufe der Jahre nicht, da das Wasser, auf dem man liegt, schlichtweg nicht verschleißen kann.
Diese verschiedenen Punkte haben dem Wasserbett weltweit eine immer größer werdende Schar zufriedener Wasserbettschläfer beschert. Kaum jemand, der je auf einem Wasserbett geschlafen hat, möchte jemals wieder wechseln.

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2. Wird mir im Wasserbett schwindelig oder kann ich seekrank werden?
Natürlich ist es ein ungewohntes Gefühl, wenn Sie das erste Mal in einem Wasserbett liegen. Aber schon nach wenigen Minuten gewöhnen Sie sich daran. Sie werden dabei genauso wenig seekrank wie ein Baby im Arm seiner Mutter. Außerdem sind moderne Wasserbetten häufig durch schwammähnliche Einlagen so stark gedämpft, dass sie sich schon fast wie eine Latex-Matratze anfühlen. Auch die Bewegungen des Partners spüren Sie kaum, wenn man für jede Bettseite jeweils eine Wassermatratze installiert hat.

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3. Sollten Matratzen denn nicht so hart wie möglich sein?
Das Ungesündeste für den Rücken ist das Schlafen auf einer durchgelegenen Matratze. Der Trend zu harten Matratzen entstand daher zu einer Zeit, als sehr weiche Matratzen noch weit verbreitet waren. Der Wechsel auf eine härtere Matratze war damals durchaus ein Fortschritt. Besser als eine harte Matratze ist aber eine Unterlage, die sich der Körperform optimal anpasst.

Fortschritte in der Fertigungstechnik ermöglichen mittlerweile bei allen Matratzenarten solche sich anpassenden Matratzen. Sämtliche qualitativ hochwertigen Schlafsysteme (von einfachen Matratzen zu sprechen würde der Sache nicht mehr gerecht) setzen mittlerweile auf eine gleichmäßige Druckverteilung.

Bei Latex- bzw. Schaummatratzen wird dies durch ein technisch aufwändiges Lattenrost erzielt, Federkernmatratzen erreichen dies durch unterschiedlich harte Federn in den einzelnen Bereichen (Kopf, Schultern, Taille, Becken und Beine). Die jüngste Matratzengeneration aus viskoelastischen Schaum-Material zeigt bezogen auf Schaumstoff-Matrazen, die besten druckentlastenden Eigenschaften. Wassermatratzen bieten nachweislich die beste und vor allem schnellste Druckentlastung. Außerdem ist ein ungesundes Durchliegen der Unterlage nicht möglich.

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4. Wird mein Partner durch meine Bewegungen im Wasserbett nicht gestört?
Das ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Die durch Ein- und Ausstieg verursachten Wellenbewegungen sind eher gering; Bewegungen durch Positionswechsel sind nochmal eine Stufe schwächer. Bei Wasserbetten mit zwei Matratzen tritt eine Übertragung von Bewegungen kaum auf.

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5. Machen Wasserbetten Geräusche?
Wenn das Wasserbett ordentlich entlüftet ist, macht es keine Geräusche. "Gluckern" kann nur auftreten, wenn in der Matratze Luft vorhanden ist. Aber selbst in diesem Fall sind sehr starke Bewegungen nötig, um die vorhandenen Luftblasen zu hörbaren Bewegungen zu veranlassen.

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6. Kann man aus Wasserbetten bequem ein- und aussteigen?
Das hängt vom Typ des Wasserbettes ab. Softside-Wasserbetten ermöglichen in jedem Fall einen bequemen Ein- und Ausstieg, vergleichbar wie bei einer normalen Matratze. Bei Hardside-Wasserbetten ist für Manchen etwas Übung erforderlich. Man sollte sich erst auf die Kante setzen und dann aussteigen. Mit der richtigen Technik ist auch hier das Aussteigen kein Problem. Probieren Sie es aus.

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7. Schwitzt man mehr auf einem Wasserbett?
Eine qualitativ hochwertige Auflage kann die nächtliche Feuchtigkeit genau so gut absorbieren wie eine herkömmliche Matratze, meist sogar noch etwas besser. Genau wie eine normale Matratze sollte die Wasserbett-Auflage jeden Tag durch "Zurückschlagen" der Bettdecke für ca. 15 Minuten gelüftet werden.

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8. Kann die Härte der Wassermatratzen reguliert werden?
Nein. Ein Wasserbett ist wegen des Wasserinhaltes immer gleichhart. Durch Zu- oder Ablassen von Wasser kann die anatomische Körperhaltung während des Liegens individuell auf das Gewicht des Schläfers eingestellt werden. Mehr Wasser führt zu einer höheren Haltung, weniger Wasser zu einer tieferen Haltung. Jeder kann nach dem Aufbau die für ihn richtige Wassermenge selbst nachregulieren.

Es lohnt sich, mal einem versierten Wasserbett-Monteur zuzusehen. Fragen und Techniken für den Umzug, die Befüllung und die richtige Pflege kann dieser leicht am Objekt erklären, so dass Sie noch wirklich lange mit Ihrem Wasserbett Freude haben werden.

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9. Können Kinder in Wasserbetten schlafen?
Eine gute Rückenunterstützung ist immer wichtig, besonders in der Zeit, wo die Kinder noch wachsen. Verkrümmungen der Wirbelsäule sind später nur sehr schwierig zu korrigieren. Deswegen eignet sich ein Wasserbett besonders gut für aufwachsende Jugendliche. Tatsächlich ist bewiesen worden, dass Kinder leichter einschlafen, auch länger und ruhiger schlafen, was letztendlich auch zu Ihrer Ruhe beiträgt.

Lediglich Kleinkinder sollten nicht unbeaufsichtigt im Wasserbett schlafen.

B. Zur Wasserbett-Technik

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1. Kann ein Wasserbett in mein vorhandenes Bettgestell eingebaut werden?
Selbstverständlich. Die Mehrzahl aller Wasserbetten wird in vorhandene Bettrahmen eingebaut. Wassermatratzen gibt es in jeder herkömmlichen Größe für nahezu jedes Bettgestell. Dabei werden die Lattenroste gegen einen mitgelieferten Sockelpodest getauscht. Dieser wird im Bettrahmen versenkt. Leichtere Wassermatratzen können bei Bedarf sogar auf die Lattenroste gelegt werden. Sollten Wasserbetten frei stehen, achten Sie auf besonders verstärkte Schaumrahmen. Hier sind Holzverstärkungen sinnvoll.

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2. Welche unterschiedlichen Arten von Wasserbetten gibt es?
Es wird unterschieden zwischen Hardside-Wasserbetten und Softside-Wasserbetten. Während die moderneren Softside-Wasserbetten in jeden beliebigen Bettrahmen eingebaut werden können, benötigen Hardside-Wasserbetten einen speziellen Rahmen, der die Wassermatratze seitlich stützt. Dafür bieten Hardside-Systeme Vorteile in der Körperanpassung und in der Haltbarkeit.

Des weiteren kann man zwischen Uno- und Dualsystemen unterscheiden. Ein Uno-System besteht aus einer einzigen durchgehenden Matratze. Beide Partner müssen also mit der gleichen Dämpfung, der gleichen Füllmenge und der gleichen Temperatur zurechtkommen. Wird ein Bett regelmäßig von zwei Personen genutzt, bietet sich hier ein Dual-System an, dass über zwei getrennte Matratzen verfügt und in allen Bereichen individuell einstellbar ist. Zudem kann für Jeden die Wassermenge körpergerecht eingestellt werden.

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3. Wie wird die Wellenbewegung im Wasserbett gedämpft?
Sämtliche modernen Wassermatratzen bestehen aus einer Hülle, in der sich das Wasser durch Vlies-Einlagen gedämpft wird. Das Wasser kann sich also in der Regel nicht ungehindert frei verteilen. Bei Matratzen ohne jegliche Dämpfung spricht man von sogenannten "free-flow"-Matratzen.

Zur Dämpfung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Früher waren die Matratzen teilweise in mehrere, durch Öffnungen verbundene Kammern unterteilt. Die Größe der Öffnungen bestimmte den Grad der Dämpfung. Mittlerweile wird die Dämpfung in fast allen gängigen Matratzen durch Vliese erreicht. Die Anzahl der in der Matratze befestigten Vliese bestimmt die Dämpfung bzw. die Nachschwingdauer der Matratzen. Für den Liegekomfort aus medizinischer Sicht ist die Dämpfung der Matratzen völlig unerheblich, die Wahl der Dämpfung ist reine Geschmacksache.

Wenn Sie noch nie auf einem Wasserbett geschlafen haben, sollten Sie sich für das Probeliegen genügend Zeit nehmen. Da jedoch niemand in einer halben Stunde Probeliegen 100 %-tig seine für ihn beste Dämpfungsstufe wählen kann, sollten Sie beim Kauf auf ein Umtauschrecht auf eine andere Dämpfungsstufe Wert legen. Bei den Vliesen gibt es große Qualitätsunterschiede. Hier sparen viele Hersteller, um günstige Wasserbetten in den Handel zu bringen.

Auch hier sei nochmal auf den Unterschied zwischen Uno- und Dual-Systemen hingewiesen:

Ein Uno-System besteht aus einer einzigen durchgehenden Matratze. Beide Partner müssen also mit der gleichen Dämpfung, der gleichen Füllmenge und der gleichen Temperatur zurechtkommen. Wird ein Bett regelmäßig von zwei Personen genutzt, bietet sich hier ein Dual-System an, dass über zwei getrennte Matratzen verfügt und in allen Bereichen individuell einstellbar ist.

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4. Kann die Dämpfung der Matratzen nachträglich reguliert werden?
Leider nicht, genau wie bei einer normalen Matratze. Beim Kauf des Wasserbettes haben Sie sich für eine Dämpfung entschieden, die die Matratze ihr Leben lang beibehalten wird. Achten Sie daher auf ein Umtauschrecht zu einer anderen Dämpfung, sollte Ihnen im Nachhinein die Dämpfungstufe nicht gefallen. Der kostenlose Austausch der Matratze vor Ort gehört bei großen Händlern häufig zum Serviceumfang.

Unser Tipp:
Wenn Sie noch nie auf einem Wasserbett geschlafen haben, sollten Sie sich für das Probeliegen genügend Zeit nehmen.

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5. In welchen Größen sind Wasserbetten erhältlich?
Wasserbetten können Sie in jeder beliebigen Form und Größe erhalten. Nahezu alle Größen und Dämpfungen sind auch kurzfristig lieferbar.

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6. Wie schwer ist eigentlich ein Wasserbett?
Wasserbetten wiegen pro Bettseite 250 bis 350 kg und werden daher zur Sicherheit und gleichmäßigen Gewichtsverteilung mit speziellen Gewichtsverteilern geliefert. Das Bett kann daher nicht durch eine Wohnungsdecke brechen, wenn die baustatischen Normen für Wohnräume erfüllt werden. Zum Vergleich: Wenn drei Personen auf einem Quadratmeter zusammenstehen, ist die Deckenbelastung höher als bei einem Wasserbett.

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7. Enthält der Kunststoff der Wasserbettenfolie Schadstoffe?
Achten Sie darauf, dass die verwendete Matratzenfolie der EU-Norm EN 71-3 entspricht. Diese Norm ist die diesbezüglich strengste und regelt normalerweise die Zusammensetzung von Kinderspielzeug, z. B. Beißringe aus Weich-PVC für Kleinkinder. Auf einer Matratze die diesem Standard entspricht können Sie bedenkenlos schlafen. Viele Wasserbetten erfüllen darüber hinaus noch weitere Normen, so dass sich der Vergleich lohnt. Denn auch bei der Wasserbettenfolie gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede.

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8. Wie funktioniert die Heizung der Wasserbetten?
Eine Wasserbett-Heizung besteht aus einer Heizmatte oder aus einem keramischen Heizelement, beide mit Temperaturfühler und einem regelbaren Thermostat. Die Wasserbett-Heizung wird unter die Wassermatratze und unter die Sicherheitsfolie gelegt. Über den Temperaturfühler kontrolliert die Heizung die Temperatur des Bettes und wärmt gegebenenfalls nach. Die Heizung läuft also nicht ständig

Heizelemente europäischer Hersteller entsprechen sämtlichen gängigen Sicherheitsnormen und sind völlig unbedenklich.

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9. Wie steht es um Elektrosmog und Stromkosten?
Die Wasserbettheizung liegt wasserdicht ummantelt unter der Matratzenhülle und wird durch die 20 cm dicke Wasserschicht bestens nach oben abgeschirmt. Nach den gesetzlichen Vorschriften muss das ganze System elektrisch geprüft und geerdet sein. Wenn Sie nachts keinen Strom im Schlafzimmer mögen, können Sie die Heizung nachts auch per Zeitschaltuhr komplett ausschalten. Die Stromkosten betragen 3 bis 6 Euro im Monat und sind von der Bettgröße, der Wärmeeinstellung und der Wärme im Raum abhängig.

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10. Muss ich das Wasser einmal im Jahr wechseln?
Nein, das eingefüllte Leitungswasser braucht gar nicht gewechselt zu werden. Lediglich einmal im Jahr sollten Sie ein Wasser-Frischhaltemittel einfüllen, was nur wenige Minuten dauert.

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11. Ist eine spezielle Hausrat-Versicherung für ein Wasserbett notwendig?
Üblicherweise sind mögliche Wasserschäden durch Wasserbetten genau wie bei Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Aquarien heute mitversichert. Andernfalls wird das Wasserbett auf Anfrage häufig kostenfrei mitversichert. Durch die Sicherheitswanne ist ein Wasseraustritt jedoch extrem unwahrscheinlich.

C. Zur Haltbarkeit und Garantie

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1. Wie lange halten Wasserbetten eigentlich?
Bei richtiger Pflege halten Qualitäts-Wasserbetten bis zu 15 Jahre, oft auch länger. Damit ist die Haltbarkeit ungefähr doppelt so hoch wie bei herkömmlichen Schaum- oder Federkern-Matratzen, die über diese Zeitspanne zudem noch gesundheitsschädigend durchliegen können. Wasserbetten unterstützen den Körper stets gleichbleibend wie am ersten Tag, da das Wasser seine Form nicht verändert.

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2. Können Wasserbetten auslaufen?
Normalerweise nicht. Selbst wenn die Wassermatratze aufgrund von äußerer Gewalteinwirkung undicht wird, tritt das Wasser nur sehr langsam aus und sammelt sich vollständig in der Sicherheitswanne.

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3. Kann ein Wasserbett beschädigt werden?
Ja, wenn Sie es schaffen, mit einem spitzen Gegenstand durch die dicke Auflage in die Matratze zu stechen. Das setzt aber bereits viel Kraft und Mutwillen voraus, damit können Sie auch jedes andere Bett oder Möbelstück beschädigen.

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4. Welche Garantie wird auf ein Wasserbett gegeben?
Die Garantie hängt von Marke und Produkt ab.
  • Wassermatratze
    je nach Hersteller 5 - 10 Jahre. Achten Sie darauf, dass Händler und Hersteller schon länger auf dem Markt erfolgreich etabliert sind. Viele stark übertriebene Garantieversprechen kleinerer Hersteller nützen wenig, da diese in der Praxis nur sehr schwer durchgesetzt werden können. Dies wissen auch trickreiche Hersteller. Wichtig: Übernimmt der Hersteller auch für das komplette Bett die Produkthaftpflicht wie bei einem Produkt einer großen Marke. Die Wahl eines Markenproduktes eines großen Herstellers trägt eher zur Garantiesicherheit bei.

  • Wasserbettheizung
    je nach Hersteller 2 - 5 Jahre
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5. Kann eine Beschädigung repariert werden?
Sollte die Matratze aus irgendeinem Grund tatsächlich ein Loch bekommen haben, läßt sich dieses in den meisten Fällen leicht mit speziellen Flickzeug reparieren. Das Flickzeug kostet meist nur wenige Euro. Oftmals gelingt die Reparatur sogar in gefülltem Zustand.

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6. Können Wasserbetten auslaufen oder durch Haustiere beschädigt werden?
Bei Undichtigkeiten perlt das Wasser meist nur stecknadelkopfgroß aus der Hülle und sammelt sich in einer speziellen Auffangwanne, so dass der Fußboden stets trocken bleibt. Scharfe Krallen und Zähne vieler Haustiere beschädigen die Folie nicht, da diese durch eine dicke, anschmiegsame Textilauflage abgedeckt ist. Sollte doch ein Loch auftreten, können Sie die Folie wie bei der Reparatur eines Fahrradschlauches innerhalb von Minuten mit einem speziellen Pflaster kleben.

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7. Kann ein Wasserbett platzen, wenn meine Kinder darauf herumtoben?
Ein Wasserbett ist absolut "tobesicher". Da selbst schon LKWs zu Werbezwecken über gefüllte Wasserbetten gefahren sind, können Kinder ruhig auf dem Wasserbett herumspringen. Apropos "tobende Kinder": Es ist bewiesen worden, dass Kinder in Wasserbetten nicht nur leichter einschlafen, sondern auch länger und ruhiger schlafen, was letztlich auch zu Ihrer Ruhe beiträgt.